Samstag, 10. Februar 2018

Rezension: Die Rabenkönigin

Autor: Michelle N. Weber
Verlag: Drachenmond
Seiten: 369
Preis: 14,90€ 
Format: Softcover
ISBN: 978-3-95991-041-5
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Inhalt:
Maja lebt in ständiger Angst vor den Feen, die ihre Mutter einst in ihr Reich hinter den Spiegeln gelockt haben. Denn auch in ihren Adern fließt das Blut der Feen... Als ihr liebster Freund Eljas ohne Abschied verschwindet und in ihren Träumen nach ihr ruft, hat sie genug von dem ständigen Versteckspiel. Sie beschließt gegen den Willen ihres Vaters, das verfluchte Schloss Rabenschwinge aufzusuchen, wo sie ihren Freund vermutet. Niemand weiß, welcher Fluch auf der Königsfamilie lastet, nur eins ist sicher: Dahinter steckt das Werk des mächtigen wie grausamen Feenkönigs...  Erst als Maja im Schloss ist, wird ihr die komplette Tragweite des Fluches bewusst und die Magie der Feen lauert hinter allen Ecken...

Cover:
Wie eigentlich alle Drachenmondbücher, ist auch dieses hier ein wahres Schmuckstück... Die Farben sind kraftvoll und düster und betonen sehr gut die düstere und mystische Stimmung im Buch.

Meine Meinung:
Eine schöne Märchenadaption, die aber leider ihre Schwächen hat. Ich habe das Buch gelesen, weil ich große Lust auf Fantasy hatte und dachte, es wäre da genau richtig. Ich bin auch ziemlich schnell in die Geschichte reingekommen und fand den Schreibstil zu anfangs richtig klasse. Allerdings wurde es dann schnell etwas zu detailreich und ich musste einige Sachen zwei bis dreimal lesen um gut mitzukommen. Man sollte sich für das Buch deshalb auf alle Fälle ein wenig mehr Zeit nehmen. Die Geschichte an sich hat mir recht gut gefallen. Ich liebe Märchen und finde das Buch wurde gut umgesetzt. Leider bin ich mit den Charakteren nicht richtig warm geworden... von Prinz Corvyn und dem Geist Parcavis mal abgesehen... Irgendwie hat das gewisse "Etwas" gefehlt. Es gab einige schönen Stellen im Buch, bei denen ich dachte, das es mich doch noch mitreisen würde, aber meine Erwartungen an die Geschichte wurden leider nicht so wirklich erfüllt. Ich muss da zusagen, das es mir bestimmt besser gefallen hätte, wenn ich mehr Zeit zum lesen gehabt hätte. So hatte ich des öfteren Probleme mitzukommen. Die Atmosphäre hat mir wiederum mehr als gut gefallen und die Geheimnisse hinter Schloss Rabenschwinge lassen einen nicht eher los, bis man sie ergründet hat...

Fazit:
Eine gut umgesetzte Geschichte, die mir persönlich etwas zu detailreich war und für die man sich Zeit nehmen sollte. Nichtsdestotrotz lesenswert für alle Märchenliebhaber! 💗💗💗💗/5

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