Samstag, 21. Oktober 2017

Rezension: Die Analphabetin die rechen konnte

Autor: Jonas Jonasson 
Verlag: Penguin 
Format: Hardcover
Seiten: 463
Preis: 19,99€ [D], 20,60[A]
ISBN: 978-3-570-58512-2
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 Inhalt:
Nombeko lebt in einer Wellblechhütte in Soweto und arbeitet schon seit sie denken kann, als Latirnentonenträgerin. Durch ihr großes Rechentalent wird sie mit zwölf zur Chefin. Als sie dann durch den alten Thabo lesen lernt, beschließt sie in die große Bibliothek von Pretoria zu gehen, doch das Glück meint es nicht gut mit Nombeko. Sie wird von einem betrunkenen Ingenieur angefahren und dazu verurteilt sieben Jahre für ihn zu arbeiten. Dieser hat den streng geheimen Auftrag sechs Atombomben für Südafrika zu bauen. Dummerweise hat der Herr Ingenieur keinerlei Ahnung von Irgendetwas, außer vielleicht vom trinken... Nur durch Nombekos ständiges Eingreifen gelingt sein Vorhaben. Mehr oder weniger jedenfalls... Als Nombeko irgendwann wieder auf freiem Fuß ist, passiert eine Folgenschwere Verwechslung.. 

Cover/Gestaltung:
Das Cover finde ich ziemlich genial (In der Hoffnung das Wörtchen nicht zu oft zu verwenden..😅) Dieses kräftige Gelb und das lila Zebra sind einfach ein Hingucker und sorgen auch für reichlich Schmunzer. Außerdem passen alle Bücher von Jonas Jonasson richtig gut zusammen, durch das ähnlich witzige Design, das  gleichzeitig immer wahnsinnig toll zur Story passt.  

Meine Meinung:
Und wieder ein geniales Werk von Jonas Jonasson! Mit viel Witz und Charme erzählt er die unglaubliche Geschichte der kleinen Nombeko, deren Leben die ein oder andere Schicksalshafte Wendung einschlägt. Für mich sind es die vielen kleinen Details, die die Story so grandios machen und an die man selbst vielleicht gar nicht mehr gedacht hätte. Ebenso die durchaus interessante Problematik und das "Politische" an dem Buch, das sehr humorvoll und spannend verpackt wurde. Die Nebenstory handelt von einem Mann der die Monarchie stürzen will und zwei Holgers, die Pech mit ihrem Vater hatten.Als sich ihre und Nombekos Wege kreuzen, gerät eine ganze Nation in Gefahr... Geschickt verstrickt, würde ich mal sagen. Der Schreibstil ist sehr bildlich und die Story sehr gut erzählt und hat trotz den ganzen Kuriositäten noch sowas authentisches. Genauso die Charaktere, die allesamt eine ausgeprägte Lebensgeschichte haben. Als dann am Ende sogar noch der schwedische König und der Ministerpräsident dazukommen... 👏👍 Aber lest am besten selbst😉

Fazit: 
Amüsant, humorvoll und garantiert ein Heidenspaß 😄 
💓💓💓💓💔/5 

Zitate: 

"'Das Sab', dachte Agent A.
 'Das Sab', dachte Agent B. 
'Das war ja wohl das dümmste was ich je in meinem Leben gehört habe', dachte Nombeko." 

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